Rubrik: Aktuelles
IMPULSION – Ein Teil des Ganzen !
19. Juli 2019
Impulsion ist eine Eigenschaft, die möglicherweise alle Reitstile als Ideal gemein haben und die sich wahrscheinlich alle Reiterinnen und Reiter wünschen. Wir meinen mit Impulsion eine hohe Reaktionsfreude im Pferd auf feinste Hilfen oder Anforderungen, die wir ihm vermitteln.
Wir streben dabei keine hektischen Reaktionen aus Furcht vor Strafe an, sondern eine aufrichtige, innere Bereitschaft mir zu folgen. Das gelingt nur, wenn Sie in guter Verbundenheit mit Ihrem Pferd sind – Ein weiteres der 8 Elemente erfüllten Reitens.
Steine in der Hufwand ! Kann ich das verhindern ?
11. Juli 2019
Wie können wir also dieses Problem verhindern?
Die schlechte Nachricht zuerst: Wir können es nicht gänzlich verhindern. Wir haben das schon öfter probiert, aber es ist nicht zu vermeiden.
Vielleicht wenn wir die idealen Bedingungen schaffen könnten:
Pferdehuf und Eselhuf….. wo liegt der Unterschied ?
16. Juni 2019
Esel haben ebenfalls Hufe und diese müssen genauso bearbeitet werden wie die Hufe von Pferden. Neben den etwas anderen Verhaltensweisen von Eseln sind auch deren Hufe eine spezielle Herausforderung. Damit kommen wir zu unsrer heutigen Frage:
Sind Eselhufe gleich wie Pferdehufe?
Sie sind gar nicht so anders als Pferdehufe, einige Unterschiede sind aber schon vorhanden.
Unbeweglichkeit in der Schulter – was tun ?
21. Mai 2019
Feste Schultern bedeuten meist auch eine schwere träge Vorhand, Probleme in den Seitengängen, manchmal auch im Galopp, mangelnde Aktivität der Hinterhand und häufige Verspannungen an der Halswirbelsäule.
Das von Natur aus vorhandlastige Pferd sollte durch gymnastizierendes Training dazu gebracht werden, seinen Motor in der Hinterhand einzuschalten, im Rücken loszulassen, um in der Schulter frei werden zu können.
Anatomisch gesehen ist die Vorhand des Pferdes nur durch Muskeln am Hals und am Rumpf befestigt. Muskeln neigen aber bei übermäßiger Beanspruchung zu Verspannungen. Verspannte Muskeln sind verkürzt, was wiederum die Beweglichkeit einschränkt.
Rückblick- Erste Trainingstage „Kompetenzteam Horseprotection“
26. April 2019
Liebe Pferdefreunde!
Einige Zeit ist vergangen und wir können auf unsere ersten Trainingstage in neuer Formation zurückblicken. Diese fanden im Frühjahr 2018 statt.
Lahmheit nach der Hufbearbeitung!
9. April 2019
Das Thema Barhufpferd ist ein leider sehr umstrittenes Thema und damit verbunden die Notwendigkeit eines Hufschutzes – oder eben auch nicht.
Wenn wir uns dem Thema auf pragmatische Art und Weise nähern, können wir diese Fragestellung sehr einfach beantworten.
Dennoch ist es in der Praxis immer wieder zu bemerken, dass gerade dieser Zugang nicht einfach zu finden ist.
Wichtige Faktoren für eine gute Gurtlage des Sattels
28. März 2019
Liebe Pferdefreunde!
Die wenig beachtete Form der Gurtlage am Bauch – also das Gegenstück zur vielbesprochenen Sattellage am Rücken – ist in der Regel kein Schicksal, sondern kann geformt – ja wenn man so möchte „Trainiert“ werden.
Was eine gute Gurtlage von einer schlechten unterscheidet, warum sie eine Idealform haben sollte und wie man sie im wahrsten Sinne des Wortes meistens auch formen kann, will ich ihnen in diesem Bericht näher bringen.
Hufrehe! Stehen auf der Wunde!
17. März 2019
Die Hufrehe ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, die vielfältige Ursachen haben kann.
Antworten zum Thema Hufrolle !
12. März 2019
Wir hören immer wieder von den Pferdebesitzern die Frage: „Mein Pferd hat Hufrolle, was soll ich tun?“
Wir hoffen natürlich, dass jedes Pferd vier Hufrollen hat, denn sonst könnten sie nicht laufen.
Aber was ist mit dieser Aussage gemeint?
Unterschied bei Pferdehufen !
26. Februar 2019
Wahrscheinlich ist Euch schon aufgefallen, dass die Vorderhufe und die Hinterhufe von Pferden nicht gleich sind. Diese Erkenntnis ist für manche Pferdebesitzer überraschend und sie fragen sich meist, warum das so ist.
Noch dazu kommt, dass Trainer und Tierärzte gleiche Hufe manchmal erwarten oder wünschen.
Woher kommen, dann die unterschiedlichen Hufe überhaupt?
Mein Pferd kreuzt oft im Galopp, warum?
12. Februar 2019
Bedingt durch die natürliche Schiefe des Pferdes hat jedes Pferd seine gute und seine schlechte oder steife Seite. Auf der hohlen Seite fällt es dem Pferd in der Regel leichter mit dem inneren Hinterbein unterzutreten und Last aufzunehmen, was für den Galopp notwendig ist.
Auf der steifen Seite ist es für viele Pferde schwieriger die Krupp nach vorne zu bringen und das Hinterbein in den Schwerpunkt zu ziehen.
Beim Galopp soll das Pferd den Rücken heben, sich rund machen und sich aus der Schulter mit einer Bergauf-Tendenz rausheben können.
Was versteht man unter Hufpflege- und Beschlagintervallen?
29. Januar 2019
Unter Pferdebesitzern wird sich rege ausgetauscht und man hört immer wieder die Frage: „Wie oft kommt denn Dein Hufschmied?“. Die Frage nach den passenden Intervallen für die Hufkorrektur und Hufbearbeitung ist eine Frage die uns sehr oft gestellt wird.
Die Antwort liegt meist so zwischen sechs und zehn Wochen. Ein Teil der Antworten liegt unter sechs Wochen und ein Teil liegt über zehn Wochen Zeitabstand. Woran liegt es nun, dass manche Abstände überraschend kurz und andere um so viel länger sind?
Der Beruf des Hufschmiedes
4. Januar 2019
Stefan Grum beschreibt hier den Beruf des Hufschmiedes: „Wie lange braucht ein Hufschmied um sein Handwerk zu verstehen? Diese Frage wird oft gestellt. Als Hufschmiede arbeiten wir in einem Handwerksberuf, der uns jeden Tag aufs Neue fordert und unsere Fähigkeiten und unser Wissen täglich erweitert.
Eigentlich müssten wir sagen, dass wir nie aufhören zu lernen und wir manchmal selber nicht wissen ob wir unser Handwerk verstehen, aber wenn ich die Frage anders verstehe: Wie lange dauert eine Ausbildung bis ein Hufschmied ohne Unterstützung Probleme selbst lösen kann? Aus meiner Perspektive ist der Lehrberuf eine ideale Basis für die Ausbildung zum Hufschmied. Der Lehrling hat drei Jahre Zeit sich mit dem Handwerk auseinanderzusetzen, wird in der Schule mit weiterem Wissen versorgt und kann sich in einem geschützten Rahmen, des Lehrbetriebes, entwickeln. Daher nimmt auch der Lehrherr in diesem System der Ausbildung eine zentrale Rolle ein.
Was sind Slidingeisen?
4. Dezember 2018
Es gibt viele verschiedene Formen und Arten von Hufeisen, die von den unterschiedlichsten Herstellern produziert werden. Jede dieser Hufeisenformen haben leichte Abweichungen und dennoch können wir sie in Gruppen einteilen. Um eine dieser Hufeisengruppen geht es hier: Um das Slidingeisen.
Warum brauchen wir überhaupt Slidingeisen? Sie wurden für den Westernsport entwickelt um dem Pferd das „Sliden“ auf den Hinterhufen zu erleichtern. Um das Rutschen zu erleichtern müssen diese Eisen breiter sein als ein normales Hufeisen. Durch die breitere Auflagefläche würden sie aber sehr schwer sein und so hat man die Dicke auf sechs Millimeter reduziert. Eine schöne gleichmäßige Gleitfläche erreicht man durch das Weglassen eines Nagelfalzes. Darum ist das Slidingeisen ein Stempeleisen (ein Eisen ohne Falz) Der vordere Bereich dieser Eisen, der Schuss, ist sehr breit um ein gutes Aufschwimmen im Sand zu ermöglichen. Wir können uns dieses Eisen auch wie einen Schi vorstellen, der darauf ausgelegt ist auf dem jeweiligen Schnee schnell und sicher liegen soll. Bei der Verarbeitung müssen wir noch darauf achten, dass die Hufnägel passend zu den Nagellöchern sind, damit sie eine einheitliche Fläche mit dem Eisen bilden. Wenn der „Slider“ dann noch richtig positioniert wird, steht einem erfolgreichen „Slidingstop“ nichts mehr im Wege.
Premiere für die Hoofprotection Team-Klausur
3. Dezember 2018
Bereichsübergreifende Weiterbildung am Puls der Zeit. Das ist die Devise von Hoofprotection und seinen Kompetenzpartnern Dr. vet. med. Andrea Wüstenhagen sowie Alexander Kronsteiner von Fulfilled Horsemanship. Also fand am Dienstag dem 27. November die erste Hoofprotection Wissens-Klausur, am Alexanderhof statt.
Eingeteilt in 3 unterschiedliche Themenblöcke, startete Josef Tramberger mit einer komplexen und hochinteressanten Hypothese: „Wirkt sich der Abrollpunkt des Hufes meßbar auf die tiefe Beugesehne aus?“
Hufrehe – ein Problem durch zu viel Eiweiß oder zu viel Zucker?
16. November 2018
Hufrehe ist eine sehr schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, welche die Lebensqualtiät des Pferdes massiv beeinträchtigt und im schlimmsten Fall bis zum Durchbruch des Hufbeins oder bis zum Ausschuhen führen kann.
Früher ist man davon ausgegangen, daß ein Überversorgung mit Eiweiß durch die Grasfütterung bei Weidehaltung eine Hufrehe auslösen kann. Heute weiß man, daß das Problem in einer Überversorgung mit Zucker und Fruktanen liegt, welche den Stoffwechsel des Pferdes massiv belastet. Zu viel Zucker in der Fütterung führt einerseits rasch zu einer Übersäuerung, welche Schmerzzustände in Gelenken oder Muskeln verursachen oder aufrechterhalten kann, und andrerseits irgendwann zu einer Entgleisung des Stoffwechsels oder einer Erschöpfung der Mechanismen, die den Zuckerhaushalt regulieren.
Der Abrollpunkt am Huf
4. November 2018
Wir hören immer wieder von einem guten Abrollpunkt, aber niemand kann diesen genau definieren. Was ist mit einem Abrollpunkt überhaupt gemeint?
Jedes Pferd hat seinen individuellen Abrollpunkt und dieser muss bei der Hufkorrektur und „speziell“ beim Hufbeschlag beachtet werden. Als Abrollpunkt benennen wir jenen Punkt am Huf, an dem der Huf nach der Stützbeinphase in der Bewegung abrollen muss. Je weiter vorne dieser Punkt am Huf ist, desto mehr wird die tiefe Beugesehne des Pferdes belastet. Daher kann man generalisiert sagen, dass ein weiter hinten liegender Abrollpunkt die Beugesehnen entlastet und umgekehrt ein weiter vorne liegender Abrollpunkt die Beugesehnen mehr belastet. Wenn der Hufschmied um diese Zusammenhänge weiß, dann kann er direkten Einfluss auf die Belastung des Sehnen- und Bandapparates nehmen. Bei flachen Hufen sollte der Abrollpunkt etwas weiter hinten liegen, bei steilen Hufen ist oftmals der umgekehrte Weg zu gehen. Manch reiterliches Problem kann durch gute Hufbearbeitung die auch auf den Abrollpunkt eingeht, gelöst werden. Mit Hilfe des Abrollpunktes wird auch im Gangpferdesport der Tölt oder Pass speziell bei Islandpferden direkt beeinflusst.
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Übergewicht bei Pferden….!
Vielseitigkeitsreiterin Elke Ohrenberger über Hoofprotection:




