Rubrik: Aktuelles
Hufrehe – ein Problem durch zu viel Eiweiß oder zu viel Zucker?
16. November 2018
Hufrehe ist eine sehr schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, welche die Lebensqualtiät des Pferdes massiv beeinträchtigt und im schlimmsten Fall bis zum Durchbruch des Hufbeins oder bis zum Ausschuhen führen kann.
Früher ist man davon ausgegangen, daß ein Überversorgung mit Eiweiß durch die Grasfütterung bei Weidehaltung eine Hufrehe auslösen kann. Heute weiß man, daß das Problem in einer Überversorgung mit Zucker und Fruktanen liegt, welche den Stoffwechsel des Pferdes massiv belastet. Zu viel Zucker in der Fütterung führt einerseits rasch zu einer Übersäuerung, welche Schmerzzustände in Gelenken oder Muskeln verursachen oder aufrechterhalten kann, und andrerseits irgendwann zu einer Entgleisung des Stoffwechsels oder einer Erschöpfung der Mechanismen, die den Zuckerhaushalt regulieren.
Der Abrollpunkt am Huf
4. November 2018
Wir hören immer wieder von einem guten Abrollpunkt, aber niemand kann diesen genau definieren. Was ist mit einem Abrollpunkt überhaupt gemeint?
Jedes Pferd hat seinen individuellen Abrollpunkt und dieser muss bei der Hufkorrektur und „speziell“ beim Hufbeschlag beachtet werden. Als Abrollpunkt benennen wir jenen Punkt am Huf, an dem der Huf nach der Stützbeinphase in der Bewegung abrollen muss. Je weiter vorne dieser Punkt am Huf ist, desto mehr wird die tiefe Beugesehne des Pferdes belastet. Daher kann man generalisiert sagen, dass ein weiter hinten liegender Abrollpunkt die Beugesehnen entlastet und umgekehrt ein weiter vorne liegender Abrollpunkt die Beugesehnen mehr belastet. Wenn der Hufschmied um diese Zusammenhänge weiß, dann kann er direkten Einfluss auf die Belastung des Sehnen- und Bandapparates nehmen. Bei flachen Hufen sollte der Abrollpunkt etwas weiter hinten liegen, bei steilen Hufen ist oftmals der umgekehrte Weg zu gehen. Manch reiterliches Problem kann durch gute Hufbearbeitung die auch auf den Abrollpunkt eingeht, gelöst werden. Mit Hilfe des Abrollpunktes wird auch im Gangpferdesport der Tölt oder Pass speziell bei Islandpferden direkt beeinflusst.
„Der Tauernadvent“ feiert sein Debüt und Hoofprotection ist mit dabei!
22. Oktober 2018
„Der Tauernadvent“ – der höchstgelegene Christkindlmarkt im Land Salzburg – feiert heuer in Obertauern sein Debüt.
„Ein Besuch am Christkindlmarkt, im schneereichsten Wintersportort Österreichs, zahlt sich allemal aus. Die kulinarischen Köstlichkeiten, Glühwein & Punsch und der Spaziergang zwischen den liebevoll dekorierten Hütten laden zum Verweilen ein und locken mit ihren selbst angefertigten Waren, wie heimischen Schmankerln und Handgemachtem aus der Region. Sicher findet sich unter den liebevoll gestalteten Handwerkskunststücken auch ein ganz individuelles Geschenk für Ihre Lieben. Ein besinnliches Musikprogramm, Lesungen und passende Programmhighlights sorgen für vor-weihnachtliche Stimmung auf unserem Christkindlmarkt.“
Leichttraben – der richtige Fuß
19. Oktober 2018
Was ist eigentlich der Grund, warum man von Reitlehrern immer wieder dazu angehalten wird auf dem so genannten „richtigen“ Fuß leicht zu traben? Macht diese von der FN festgelegte Regel überhaupt einen Sinn?
Laut FN trabt man am „inneren“ Hinterfuß leicht. Das bedeutet, dass man sich am Reitplatz in der Phase aus dem Sattel heben lässt, wenn der innere Hinterfuß nach vorne schwingt. Innen ist dabei immer die Seite, die zur Bahnmitte gerichtet ist. Man „SITZT“ also, wenn das innere Hinterbein auffußt (Bild mit dem den blauen Pfeilen markiert). Und man „STEHT“, wenn das innere Hinterbein gerade nach vorne schwingt (der Moment wird am Bild mit den grünen Pfeilen markiert)– und das alles in einem möglichst harmonischen Takt. Erklärt wird dies damit, dass vor allem in den Wendungen – womit im Besonderen auch das Durchreiten der Ecken gemeint ist – die Reiterlast vom Pferd besser aufgenommen werden kann bzw. das innere Hinterbein leichter untertreten kann.
Warum sind die Hufe meines Pferdes im Sommer so brüchig?
8. Oktober 2018
Als Hufschmiede sind wir nun mehr als zwanzig Jahre mit Pferdehufen beschäftigt und stellen uns diese Frage oft auch selbst. Nicht selten kommt es vor, dass wir es mit Pferde zu tun, deren Hufe im Winter ohne irgendwelche Probleme gut in Schuss sind und im Sommer katastrophal aussehen. Und das jedes Jahr aufs Neue.
Diese Hufe waren einer der Gründe warum wir uns auf die Suche nach den Ursachen für dieses Problem gemacht haben. Wir haben mit unterschiedlichen Spezialisten für die Hufstruktur gesprochen und sind auf verschiedene Gründe gestoßen, die als Auslöser für zerbrochene Hufe gelten können.
Schädigen Klebstoffe das Hurfhorn?
24. September 2018
Im Rahmen unserer Serie wurde schon mehrfach über alternativen Hufschutz gesprochen und die unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten die es dafür gibt. Eine Frage, die uns dabei immer wieder gestellt wird ist: Sind Klebstoffe für die Hufwände schädlich?
Darauf muß man schlichtweg mit: „ja das sind sie!“ antworten. Aber warum ist das so? Eine der Grundvoraussetzungen für die Funktionalität von Hufschutz ist seine Haltbarkeit. Diese Voraussetzungen gelten natürlich auch für Klebstoffe. Je besser Klebstoffe am Hufhorn halten sollen, desto mehr müssen sie in die Mikrostrukturen des Hornes eindringen um sich fest verbinden zu können. Dieses Eindringen in das Horn ist nötig um den Beschlag in Position halten zu können.
Demnächst bei uns erhältlich! Swiss Galoppers
17. September 2018
Dass Hoofprotection es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat „über den Tellerrand“ hinaus zu schaun, offen für innovative Produkte und Ideen zu sein, ist inzwischen kein Geheimnis mehr! Deshalb dürfen wir Ihnen/euch heute ankündigen, dass wir nun den Swiss Galoppers Hufschuh im Sortiment haben und dieser demnächst hier bei uns im Shop erhältlich sein wird!
Der Swiss Galoppers Hufschuh wurde von einem ausgebildeten Huforthopäden und ausgewiesenen Fachspezialisten in über zweijähriger Entwicklungsarbeit konzipiert. Der Hufschuh überzeugt durch seine Einfachheit und seinen optimalen Tragekomfort und ist je nach Huftyp und Hufgrösse in unterschiedlichen Varianten erhältlich!
Wie verbessert man die Hufqualität seines Pferdes?
11. September 2018
Die Qualität des Hufhornes ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielten die Fütterung, ein funktionierenden Stoffwechsel, die Hygiene in der Pferdehaltung sowie die Hufbearbeitung eine große Rolle. Genaugenommen übernimmt der Pferdehuf hochkomplexe Aufgaben im Organismus. Er dient als Stoßdämpfung, Blutpumpe und Tastorgan. Alleine daran erkennt man die Wichtigkeit einer guten Hornqualität, die, die reibungslose Funktion dieser Aufgaben ermöglicht!
Der richtige Hufschuh
24. August 2018
Hufschuhe scheinen auf den ersten Blick die ideale Hufschutz-Lösung zu sein. Das Pferd wird geritten, Schuhe drauf und los gehts. Nach dem Sport, werden die bequemen Schuhe wieder ausgezogen und das Pferd läuft sozusagen gesund und mit einwandfrei funktionierendem Hufmechanismus, in der Freizeit. So einfach ist es aber leider nicht. Die Auswahl der richtigen Hufschuhe ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen!
Der passende Sattel für mein Pferd
10. August 2018
Für jedes Training und jede Arbeit mit dem Pferd braucht es bestimmte Ausrüstung. Besonders wichtig ist dabei ein passender Sattel. Freilich müssen auch Reitzaum, Gebiss, Sattelunterlagen und Gamaschen ans Pferd angepasst sein. Es darf kein schmerzhafter Druck entstehen. Unpassende Sättel sind eine häufige Ursache für Rückenprobleme beim Pferd.
Jeder erzeugte Stress, jeder ausgeübte Schmerz wirkt sich negativ auf den Körper und die Psyche des Pferdes aus – Muskeln verspannen sich und das Nervenkostüm wird instabil, beides keine guten Voraussetzungen für eine losgelassene Bewegung und ein harmonisches Miteinander zwischen Reiter und Pferd. Der Sattel ist Mittel zur Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. Ein guter Sattel soll dem Reiter auch zu einem korrekten ausbalancierten Sitz verhelfen, wo eine feine Hilfengebung möglich ist. Das Wichtigste: der Sattel soll dem Reiter UND dem Pferd passen.
Strahlfäule – lästig und nicht ungefährlich!
10. August 2018
Strahlfäule ist nicht nur lästig und riecht unangenehm, in extremen Fällen kann es sogar Lahmheiten und Schlimmeres verursachen. Der unangenehme Geruch kommt von Bakterien, die sich im Huf angesiedelt haben und dort anfangs meist das Horn in der Strahlfurche zersetzen. Unbehandelt breiten sie sich auf die seitlichen Strahlfurchen und in weiterer Folge sogar auf das feste Horn der Hufsohle- und Wand aus. Wenn man Strahlfäule erst mal riecht ist bereits schleunigst Handlungsbedarf geboten!
Das Problem ist, dass ein gesunder Strahl – in seiner Funktion als Stoßdämpfer – absolut wichtig ist für einen funktionierenden Hufmechanismus! Je eher man also Gegenmaßnahmen ergreift umso besser und schneller wird man Strahlfäule wieder los. Diese sollten unter anderem darin bestehen, die Haltungsbedingungen zu überdenken. Nasse Einstreu, matschige Paddocks, Matratzenstreu, nachlässige Hufpflege, falscher Beschlag oder falsche Hufbearbeitung aber auch zu wenig Bewegung begünstigen Strahlfäule. Bewegung fördert nämlich die Durchblutung im Huf und somit ein gesundes Hufwachstum!
Alternativer Hufschutz
18. Juni 2018
„Alternativer Hufschutz“ ein immerwährendes Thema … oft schon hieß es „Eisen ade“ und doch sind Eisenbeschläge Großteils immer noch Mittel der Wahl um die Hufe unserer Pferde langfristig zu schützen.
Reiten gleich nach dem Beschlagen?
19. Mai 2018
Hufbeschlag ist seit Jahrhunderten „die“ Grundlage für die Einsatzfähigkeit von Pferden. Sei es in der Landwirtschaft, im Gewerbe oder auch im Krieg war der Hufbeschlag geachtetes und notwendiges Handwerk um die Arbeitskraft eines Pferdes unabhängig von den Bodenbeschaffenheiten zu garantieren. Diese Zeiten sind lange vorbei, die Landwirtschaft ist bereits in der Wirtschaft 4.0 angekommen, das Gewerbe wird von LKW in verschiedenen Größen und Tonnagen mobil gehalten und für den Kriegseinsatz ist das Pferd undenkbar geworden.. Gut so, für die Pferde ist eigentlich eine gute Zeit angebrochen und dennoch haben wir auch heute noch mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen. Ich greife ein Thema von damals auf und führe es in die Jetztzeit. Wir hören immer wieder von Kunden die Frage: „darf ich heute reiten, wenn mein Pferd frisch beschlagen wurde?“
Ergebnis Umfrage April
15. Mai 2018
Unsere Umfrage April ist nun beendet und hat folgendes Ergebnis:
Platz 1 – Hufrehe
Wie kann ich mein Fohlen auf die ersten Hufkorrekturen vorbereiten, damit sie stressfrei ablaufen können?
5. Mai 2018
Das ist eine sehr wichtige Frage, denn der Ablauf der ersten Hufkorrekturen prägt das Fohlen für lange Zeit, vielleicht für sein ganzes Leben. Aus diesem Grund ist es so wichtig, das Fohlen gut darauf vorzubereiten. Das kann man nicht oft genug betonen!
Premiere – Trainingstage des Hoofprotection Kompetenzteams
23. April 2018
Nach einer intensiven, zweimonatigen Vorbereitungsphase, ging von 12.-13. März, die erste öffentliche Zusammenarbeit des Hoofprotection Kompetenzteams erfolgreich über die Bühne. Ing. Johann und Adelheid Geiblinger, boten mit dem Reitgut Geiblinger in Weistrach NÖ, den perfekten Rahmen für den “Testlauf“ des Hoofprotection Kompetenzteams. Dabei ging es in erster Linie um eine sinnvolle und abgestimmte Zusammenarbeit von Hufschmied, Tierarzt und Trainer. Das Ziel: durch Analyse, Besprechung, Lösungsvorschläge, Umsetzung und anschließende Kontrolle, den Pferdebesitzern eine umfangreiche und kompetente Hilfestellung zu geben, Probleme in ihrer Gesamtheit zu erkennen sowie Lösungswege zu erarbeiten.
Umfrage April
17. April 2018Unsere aktuelle Umfrage:
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Aktuelle Beiträge in den Rubriken
Webisode 3 – Interview Hans Seifert
Vielseitigkeitsreiterin Elke Ohrenberger über Hoofprotection:




