Wichtige Faktoren für eine gute Gurtlage des Sattels

28. März 2019

Liebe Pferdefreunde!

Die wenig beachtete Form der Gurtlage am Bauch – also das Gegenstück zur vielbesprochenen Sattellage am Rücken – ist in der Regel kein Schicksal, sondern kann geformt – ja wenn man so möchte „Trainiert“ werden.
Was eine gute Gurtlage von einer schlechten unterscheidet, warum sie eine Idealform haben sollte und wie man sie im wahrsten Sinne des Wortes meistens auch formen kann, will ich ihnen in diesem Bericht näher bringen.

Ein Sattelgurt sollte so liegen, dass beim stehenden Pferd ca. eine Handbreit zwischen Gurt und Ellenbogen des Pferdes bleibt. Der Raum ist notwendig, damit sich ein Pferd frei und ungehindert raumgreifend bewegen kann. Andernfalls kommt es leicht zu permanenter Irritation des Ellenbogens durch den Gurt.

Zudem ist die Haut in diesem Bereich sehr dünn, was leicht zu einem Aufscheuern führen kann. Wenn dann der Gurt an der Stelle weiter reibt tut dies dem Pferd sehr weh und das Fell kann nachhaltig verletzt werden. Übrigens ist das eine von vielen möglichen Ursachen für Sattelzwang. 

Eine ideale Gurtlage sieht also so aus, dass an der Stelle wo der Sattelgurt liegen sollte eine Einbuchtung nach oben ist. Wichtig dabei ist, dass die Brust möglichst nach dieser Einbuchtung wieder leicht nach unten geht – und das deutlich vor dem Ellenbogen. Dann hat man eine sehr gute Voraussetzung dafür, dass der Gurt nicht nach vorne rutscht und stabil liegen bleibt.

Wie kann man nun diese Form beeinflussen?
Das wichtigste ist, dass ein Pferd seiner Leistung gemäß nicht überfüttert wird und vor allem gut trainiert wird. Dann kommt es zu keinem Hängebauch, der gar keine Einbuchtung vor dem Ellenbogen zulässt, sondern nur nach vorne oben geht. Diese Form lässt den Gurt immer nach vorne rutschen und zieht im schlechtesten Fall sogar auch den Sattel mit nach vorne.

Die zweite Maßnahme ist, dass man schon beim jungen Pferd darauf achtet nicht zu weit vorne zu Gurten. Dazu kann man unter anderem z.B. zur Kontrolle nach dem Angurten die Vorderbeine anheben und ggf. das Fell unter dem noch nicht ganz festgezogenem Gurt damit nach vorne ziehen.

Weiters haben viele Sättel 3 Gurtstrippen, von denen immer nur zwei für den Gurt benötigt werden.Die dritte Strippe ist keine Reservestrippe für den Fall das eine reißt, sondern dient als Variationsmöglichkeit um den Gurt bei Bedarf auch weiter nach vorne oder weiter nach hinten legen zu können.

Bei Bedarf kann mal also den Gurt etwas weiter vorne, mittig, oder eben etwas weiter hinten am Sattel befestigen. Dabei wäre allerdings zu beachten, dass sich der Schwerpunkt des Sattels leicht verändert.

Sollte der Sattel selbst immer wieder nach vorne rutschen und den Gurt dabei nach vorne nehmen, so kann man eventuell mit einem Schweifriemen verhindern, dass er seine Lage verliert.

Leider wirken sich Schweifriemen oft sehr negativ auf den Sattel aus, weil sie ihn nach hinten kippen lassen – was fatal für Pferd und Sitz sein kann. Der Gurt wird zudem nicht direkt damit in Lage gehalten. Wesentlich besser haben sich hier Hinterzeuge bewährt, weil sie sowohl den Sattel als auch den Gurt positiv in Lage halten können und dabei ohne besagte negative Effekte wirken.

Sobald die Sattellage durch ungestörte Bildung eines gesunden Trapezmuskels als auch die Gurtlage gut geformt sind, kann man meist wieder darauf verzichten.
Zusammenfassend braucht es also eine sportlich antrainierte Bauchform, die Vermeidung von Überfütterung und besondere Aufmerksamkeit beim Gurten selbst.

Konsequentes Verfolgen dieser Aspekte wird zumindest langfristig eine Gurtlage beim Pferd ausprägen, die den Sattel in seiner Lage hält, das Pferd in seiner Bewegung nicht stört und vor Haut- und Fellirritationen bewahrt.
Eine gute Gurtlage kann also geformt werden – wissen wirklich nur wenige – Sie gehören aber ab heute dazu.

Alexander Kronsteiner
Fulfilled Horsemanship


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