Leichttraben – der richtige Fuß

19. Oktober 2018

Was ist eigentlich der Grund, warum man von Reitlehrern immer wieder dazu angehalten wird auf dem so genannten „richtigen“ Fuß leicht zu traben? Macht diese von der FN festgelegte Regel überhaupt einen Sinn?


Laut FN trabt man am „inneren“ Hinterfuß leicht. Das bedeutet, dass man sich am Reitplatz in der Phase aus dem Sattel heben lässt, wenn der innere Hinterfuß nach vorne schwingt. Innen ist dabei immer die Seite, die zur Bahnmitte gerichtet ist. Man „SITZT“ also, wenn das innere Hinterbein auffußt (Bild mit dem den blauen Pfeilen markiert). Und man „STEHT“, wenn das innere Hinterbein gerade nach vorne schwingt (der Moment wird am Bild mit den grünen Pfeilen markiert)– und das alles in einem möglichst harmonischen Takt. Erklärt wird dies damit, dass vor allem in den Wendungen – womit im Besonderen auch das Durchreiten der Ecken gemeint ist – die Reiterlast vom Pferd besser aufgenommen werden kann bzw. das innere Hinterbein leichter untertreten kann.

Die Grundlage dieser FN Regel liegt in der Letztfassung der Heeresdienstvorschrift 12 der deutschen Wehrmacht von 1937. Diese wiederum basiert – mit einigen Zwischenversionen wie z.B. der HDV12 von 1926 oder 1912 – auf Reitinstruktionen für die Kavallerie aus dem Jahr 1882. Es handelt sich also – wie manches andere auch – vor allem um eine militärhistorische Regel. Ob diese Begründung jetzt stimmt oder nicht, möchte ich hier nicht kommentieren – zumal es ja noch andere kolportierte Gründe gibt, die inoffiziell zu der Regel geführt haben. Ich will Sie aber schon ganz gerne dazu motivieren beim Reiten darauf Rücksicht zu nehmen, auf welchem Fuß sie wirklich leicht traben, auch wenn Sie möglicherweise von der alten Begründung nichts halten. Hält man sich nämlich an diese Regel, dann schafft man zumindest einigermaßen automatisch einen Ausgleich in der wechselseitigen Belastung des Pferdes. Leichttraben ist nämlich keine gleichmäßig-gleichseitige Belastung.

Nehmen wir einfach einmal an, man schafft auf dem Reitplatz ungefähr gleich lange links wie rechts herum leicht zu traben. Man belastet dann das Pferd durch gezieltes Leicht-Traben immer auf dem inneren Bein auf beiden Seiten automatisch ungefähr gleich lange. Man muss dazu gar nicht extra daran denken.

Mein Fazit also: Ja, Leichttraben auf einem bestimmten Bein je nach Bahnrichtung macht definitiv Sinn, weil es einer Einseitigkeit und Schiefe des Pferdes entgegenwirkt. Nebenbei gesagt auch der eigenen Einseitigkeit, die sich ansonsten leicht einschleichen kann. Ob es dazu aber ausgerechnet der innere Hinterfuß sein muss, an den man sich ausrichtet will ich dabei vorerst weiter offenlassen. Praktisch ist es in jedem Fall. Übrigens kam das Leichttraben ganz ursprünglich ja aus England und es wurde deshalb auch „Englisch traben“ genannt und es wurde dabei noch am äußeren Hinterbein leicht getrabt. „Deutsch Traben“ nannte man hingegen das Aussitzen – interessant – oder?

Alexander Kronsteiner


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