Aktuell
Premiere für die Hoofprotection Team-Klausur
Bereichsübergreifende Weiterbildung am Puls der Zeit. Das ist die Devise von Hoofprotection und seinen Kompetenzpartnern Dr. vet. med. Andrea Wüstenhagen sowie Alexander Kronsteiner von Fulfilled Horsemanship. Also fand am Dienstag dem 27. November die erste Hoofprotection Wissens-Klausur, am Alexanderhof statt.
Eingeteilt in 3 unterschiedliche Themenblöcke, startete Josef Tramberger mit einer komplexen und hochinteressanten Hypothese: „Wirkt sich der Abrollpunkt des Hufes meßbar auf die tiefe Beugesehne aus?“
Hufrehe – ein Problem durch zu viel Eiweiß oder zu viel Zucker?
Hufrehe ist eine sehr schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, welche die Lebensqualtiät des Pferdes massiv beeinträchtigt und im schlimmsten Fall bis zum Durchbruch des Hufbeins oder bis zum Ausschuhen führen kann.
Früher ist man davon ausgegangen, daß ein Überversorgung mit Eiweiß durch die Grasfütterung bei Weidehaltung eine Hufrehe auslösen kann. Heute weiß man, daß das Problem in einer Überversorgung mit Zucker und Fruktanen liegt, welche den Stoffwechsel des Pferdes massiv belastet. Zu viel Zucker in der Fütterung führt einerseits rasch zu einer Übersäuerung, welche Schmerzzustände in Gelenken oder Muskeln verursachen oder aufrechterhalten kann, und andrerseits irgendwann zu einer Entgleisung des Stoffwechsels oder einer Erschöpfung der Mechanismen, die den Zuckerhaushalt regulieren.
Der Abrollpunkt am Huf
Wir hören immer wieder von einem guten Abrollpunkt, aber niemand kann diesen genau definieren. Was ist mit einem Abrollpunkt überhaupt gemeint?
Jedes Pferd hat seinen individuellen Abrollpunkt und dieser muss bei der Hufkorrektur und „speziell“ beim Hufbeschlag beachtet werden. Als Abrollpunkt benennen wir jenen Punkt am Huf, an dem der Huf nach der Stützbeinphase in der Bewegung abrollen muss. Je weiter vorne dieser Punkt am Huf ist, desto mehr wird die tiefe Beugesehne des Pferdes belastet. Daher kann man generalisiert sagen, dass ein weiter hinten liegender Abrollpunkt die Beugesehnen entlastet und umgekehrt ein weiter vorne liegender Abrollpunkt die Beugesehnen mehr belastet. Wenn der Hufschmied um diese Zusammenhänge weiß, dann kann er direkten Einfluss auf die Belastung des Sehnen- und Bandapparates nehmen. Bei flachen Hufen sollte der Abrollpunkt etwas weiter hinten liegen, bei steilen Hufen ist oftmals der umgekehrte Weg zu gehen. Manch reiterliches Problem kann durch gute Hufbearbeitung die auch auf den Abrollpunkt eingeht, gelöst werden. Mit Hilfe des Abrollpunktes wird auch im Gangpferdesport der Tölt oder Pass speziell bei Islandpferden direkt beeinflusst.
„Der Tauernadvent“ feiert sein Debüt und Hoofprotection ist mit dabei!
„Der Tauernadvent“ – der höchstgelegene Christkindlmarkt im Land Salzburg – feiert heuer in Obertauern sein Debüt.
„Ein Besuch am Christkindlmarkt, im schneereichsten Wintersportort Österreichs, zahlt sich allemal aus. Die kulinarischen Köstlichkeiten, Glühwein & Punsch und der Spaziergang zwischen den liebevoll dekorierten Hütten laden zum Verweilen ein und locken mit ihren selbst angefertigten Waren, wie heimischen Schmankerln und Handgemachtem aus der Region. Sicher findet sich unter den liebevoll gestalteten Handwerkskunststücken auch ein ganz individuelles Geschenk für Ihre Lieben. Ein besinnliches Musikprogramm, Lesungen und passende Programmhighlights sorgen für vor-weihnachtliche Stimmung auf unserem Christkindlmarkt.“
Leichttraben – der richtige Fuß
Was ist eigentlich der Grund, warum man von Reitlehrern immer wieder dazu angehalten wird auf dem so genannten „richtigen“ Fuß leicht zu traben? Macht diese von der FN festgelegte Regel überhaupt einen Sinn?
Laut FN trabt man am „inneren“ Hinterfuß leicht. Das bedeutet, dass man sich am Reitplatz in der Phase aus dem Sattel heben lässt, wenn der innere Hinterfuß nach vorne schwingt. Innen ist dabei immer die Seite, die zur Bahnmitte gerichtet ist. Man „SITZT“ also, wenn das innere Hinterbein auffußt (Bild mit dem den blauen Pfeilen markiert). Und man „STEHT“, wenn das innere Hinterbein gerade nach vorne schwingt (der Moment wird am Bild mit den grünen Pfeilen markiert)– und das alles in einem möglichst harmonischen Takt. Erklärt wird dies damit, dass vor allem in den Wendungen – womit im Besonderen auch das Durchreiten der Ecken gemeint ist – die Reiterlast vom Pferd besser aufgenommen werden kann bzw. das innere Hinterbein leichter untertreten kann.
Warum sind die Hufe meines Pferdes im Sommer so brüchig?
Als Hufschmiede sind wir nun mehr als zwanzig Jahre mit Pferdehufen beschäftigt und stellen uns diese Frage oft auch selbst. Nicht selten kommt es vor, dass wir es mit Pferde zu tun, deren Hufe im Winter ohne irgendwelche Probleme gut in Schuss sind und im Sommer katastrophal aussehen. Und das jedes Jahr aufs Neue.
Diese Hufe waren einer der Gründe warum wir uns auf die Suche nach den Ursachen für dieses Problem gemacht haben. Wir haben mit unterschiedlichen Spezialisten für die Hufstruktur gesprochen und sind auf verschiedene Gründe gestoßen, die als Auslöser für zerbrochene Hufe gelten können.
Schädigen Klebstoffe das Hurfhorn?
Im Rahmen unserer Serie wurde schon mehrfach über alternativen Hufschutz gesprochen und die unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten die es dafür gibt. Eine Frage, die uns dabei immer wieder gestellt wird ist: Sind Klebstoffe für die Hufwände schädlich?
Darauf muß man schlichtweg mit: „ja das sind sie!“ antworten. Aber warum ist das so? Eine der Grundvoraussetzungen für die Funktionalität von Hufschutz ist seine Haltbarkeit. Diese Voraussetzungen gelten natürlich auch für Klebstoffe. Je besser Klebstoffe am Hufhorn halten sollen, desto mehr müssen sie in die Mikrostrukturen des Hornes eindringen um sich fest verbinden zu können. Dieses Eindringen in das Horn ist nötig um den Beschlag in Position halten zu können.
Demnächst bei uns erhältlich! Swiss Galoppers
Dass Hoofprotection es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat „über den Tellerrand“ hinaus zu schaun, offen für innovative Produkte und Ideen zu sein, ist inzwischen kein Geheimnis mehr! Deshalb dürfen wir Ihnen/euch heute ankündigen, dass wir nun den Swiss Galoppers Hufschuh im Sortiment haben und dieser demnächst hier bei uns im Shop erhältlich sein wird!
Der Swiss Galoppers Hufschuh wurde von einem ausgebildeten Huforthopäden und ausgewiesenen Fachspezialisten in über zweijähriger Entwicklungsarbeit konzipiert. Der Hufschuh überzeugt durch seine Einfachheit und seinen optimalen Tragekomfort und ist je nach Huftyp und Hufgrösse in unterschiedlichen Varianten erhältlich!
Wie verbessert man die Hufqualität seines Pferdes?
Die Qualität des Hufhornes ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielten die Fütterung, ein funktionierenden Stoffwechsel, die Hygiene in der Pferdehaltung sowie die Hufbearbeitung eine große Rolle. Genaugenommen übernimmt der Pferdehuf hochkomplexe Aufgaben im Organismus. Er dient als Stoßdämpfung, Blutpumpe und Tastorgan. Alleine daran erkennt man die Wichtigkeit einer guten Hornqualität, die, die reibungslose Funktion dieser Aufgaben ermöglicht!
Der richtige Hufschuh
Hufschuhe scheinen auf den ersten Blick die ideale Hufschutz-Lösung zu sein. Das Pferd wird geritten, Schuhe drauf und los gehts. Nach dem Sport, werden die bequemen Schuhe wieder ausgezogen und das Pferd läuft sozusagen gesund und mit einwandfrei funktionierendem Hufmechanismus, in der Freizeit. So einfach ist es aber leider nicht. Die Auswahl der richtigen Hufschuhe ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen!
Vielseitigkeitsreiterin Elke Ohrenberger über Hoofprotection:




