Hufrehefälle aktuell

26. Juni 2016

Hufrehe ist ein ewig aktuelles Thema und beschäftigt viele Pferdebesitzer meist besonders meist im Frühjahr/Herbst. Eine Ausnahme bildete der Winter 2015/2016 in dem uns eine Häufung von Hufrehefällen auf Trab hielt. Mit diesem Bericht möchten wir versuchen die Gründe dafür etwas genauer zu beleuchten.

Googelt man das Thema „Hufrehe“ im Netz, kommt es beispielsweise bei Wikipedia zu folgender Ursachenauflistung:

  •  Fütterungsrehe
  • Belastungsrehe
  • Vergiftungs- und Medikamentenrehe
  • Rehe durch Aufnahme kalten Wassers
  • Geburtsrehe

Als weitere Ursachen werden das Cushing-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen, Koliken, Darmentzündungen, erhöhte Blutfette aber auch Kreuzverschlag genannt.
Diese Aufzählung möchten wir durch persönliche Erfahrungen und daraus resultierende Erkenntnisse erweitern. Denn meist ist Rehe eine Folge von mehreren Faktoren die sich aufschaukeln und gemeinsam zur Katastrophe führen. In vielen Fällen ist es eine Kleinigkeit die das Maß voll macht und die Erkrankung auslöst.

PSSM und EPSM
Polysaccharide Storage Myopathy und Equine polysaccharid Speicher Myopathie

EMS
Equines Metabolisches Syndrom

CUSHING
Eine Hormonstörung durch Erkrankung der Hirnanhangdrüse

Diese drei Begriffe bekommen immer mehr Bedeutung in unserer Arbeit weil sie uns als Spezialisten rund um den Pferdehuf in besonderem Maße fordern. Und speziell wenn es um Hufrehe handelt, geht diese immer wieder auch auf diese Faktoren zurück.

Beispiel 1:

Sie sehen, dass dieser eine Faktor bei ungünstigen Bedingungen für die Auslösung einer Hufrehe verantwortlich sein kann.

Beispiel 2:

Sie sehen, es kann auch ein als stabil geglaubtes Pferd über kleine Veränderungen und Fehler wieder zu einem Akutfall werden.

Beispiel 3: