Steward Clogs erster Bericht

3. Dezember 2015

Roland beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Steward Clogs, einer neuen Möglichkeit Rehepferde sehr schonend in der Akutphase zu behandeln. Er war der erste in unserer Gruppe der sich das Material aus Amerika bestellte und damit experimentierte. Schnell erkannte er, dass diese Variante der Hufrehebehandlung in der Akutphase unschlagbar ist.

Mittlerweile haben alle Hufschmiede von Hoofprotection die Steward Clogs im Einsatz und sie bewähren sich bei Akutpatienten bestens. Mehrere Beispiele in den letzten Monaten haben bewiesen, dass wir mit diesem Hufschutz eine „Erstversorgung“ bieten können, wie sie bis jetzt nicht möglich war. Wöchentlich kommen neue Fälle dazu und die „Clogs“ gehören seither zum wichtigsten Werkzeug bei Schmerzpatienten.

Wo liegen die Vorteile?

  • Schnelle Anwendung und damit einfacher für das Pferd
  • Schonend, weil keine Hammerschläge durch Nagelung
  • Einfacher als Beklebung und daher wieder schonender für das Pferd
  • Einfach für den Besitzer weil länger haltbar als Styropor

In Summe nur Vorteile für das Pferd, den Besitzer und auch für den behandlenden Tierarzt, weil die Schmerztherapie nicht durch Manipulation am Huf erschwert wird

Sehen Sie hier in einigen Bildern die Anwendung von „Steward Clogs“ im Jänner 2015 an einem aktuellen Fall von Roland in Tirol. Sollten Sie spezielle Fragen zu diesem Pferd haben, kontaktieren Sie Roland direkt.

Und zu diesem Pferd haben uns die Besitzer freundlicherweise ein Video gedreht, das wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen. Machen Sie sich selbst ein Bild über die Möglichkeiten dieses Beschlages.

Abschließend finden Sie noch ein Video zu den Trainingstagen am Ende der Seite.

Hier sehen Sie den Beitrag über die Schulung „Steward Clogs“ im Rahmen der Trainingstage Reutte. Roland demonstrierte hier die Anwendung dieses Rehebeschlages und verriet uns alle „Tricks und Kniffe“ die man braucht um mit diesem Beschlag erfolgreich zu sein. Es hat sich gezeigt, dass die Anwendung ein fundiertes Hintergrundwissen über die Funktion des Hufes und seiner inneren Strukturen voraussetzt. Und natürlich auch das Wissen um die Dramatik einer Hufreheerkrankung beim Pferd.
Wissen und Technik ist Vorsprung, hier eindrucksvoll demonstriert von Roland Mauracher

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