Klassische Korrektur einer überlangen Zehe

14. März 2015

Über Empfehlung eines Tierarztes wurde Josef Tramberger zu einem Pferd gerufen, das Probleme mit der Bewegung hatte. Ansatz war den Beschlag, wenn möglich zu optimieren um der Stute ein besseres Gangbild zu ermöglichen. Wie es meistens ist, machen wir uns als Hufschmiede ein Bild, das mit dem der tatsächlichen Anforderungen nicht ganz übereinstimmt.

 

So war es auch bei der Stute Felicitas. Eine gebrochene Zehenachse, starkes Abrollen über die Außenseite des linken Vorderhufes, verbunden mit einem starken Bluterguss in der linken Außenwand waren die Problemstellungen.
Noch dazu war am linken Vorderhuf ein alter Hufbeinastbruch vorhanden, der die Grundproblematik nicht erleichterte. Nach Besprechung mit der Pferdebesitzerin und Einschätzung der Huflänge wurde ein klassischer Hufbeschlag ausgewählt. Als Ziel wurde festgesetzt Felicitas die Verspannungen zu nehmen und ihr ein lockeres Laufen zu ermöglichen.

 

Sehen Sie an folgenden Bildern, wie Josef Tramberger das erreichen konnte.

 

 

Nach ca. drei Wochen konnte die Pferdebesitzerin Positives von Felicitas berichten.

 

„Felicitas ist viel lockerer in der Bewegung und hat wesentlich weniger Verspannungen. Sie lässt sich kurz nach Beginn der Longearbeit bereits fallen und die Rückenmuskulatur beginnt richtig zu arbeiten. Auffällig ist auch, dass sie sehr schnell abschnaubt und sich offensichtlich viel wohler fühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Auswirkungen auf die Bewegung von Felicitas so gravierend sind. Ich freue mich schon richtig auf das Reiten mit ihr.“ 

 

Über Rückmeldungen, Fragen oder Anfragen freuen wir uns. Richten Sie diese an Josef Tramberger direkt, oder an die Gruppe Hooprotection allgemein.